Einen schönen guten Tag wünsche ich meiner wertesten Leserschaft!!

Hier gibts seit September 2017 eine kleine Rubrik namens

 Heißer Scheiß - Pändys neueste Empfehlungen

Was das konkret heißt, wollt Ihr wohl wissen? Also, wenn mir irgend eine Musik oder Ähnliches ins Haus oder auf den Rechner flattert, die ich erwähnens- oder gar lobenswert finde, in jedem Fall aber kundgetan werden sollte, dann werde ich das künftig, wahlweise in Kombinationen aus Schachtelsätzen und möglichst würziger Kürze - bestenfalls mit Link - hier veranschlagen.
Unter Umständen werde ich über der/die/das eine oder andere danach noch etwas ausführlicher berichten, dann werde ich selbstverständlich wie gewohnt zu gegebener Zeit an entsprechender Stelle darauf hinweisen.
Das Ganze wird, wie es auch die Geschichte handhabt, in Schichten sortiert sein:
Unten die Älteren, das Neueste oben.
Ich hoffe Ihr amüsiert Euch gut, findet bissl Ablenkung vom alltäglichen Wahn - und vielleicht ist ja auch Eure neue Frühlings/Sommer/Herbst/und/oder/Winter-Platte mit dabei...
Cheers & yours sincerely
Pändy
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29.04.22

Moin!!

Aus dem immer mehr zur Gitarrenmusikhauptstadt mutierenden Trondheim in Norwegen kommt das Power-Quartett Waiste A Saint und versüßt die akustische Umgebung mit ihrem Debüt Hypercarnivore. Gleich der zweite Song, "The Healer", ist ein unglaublicher Ohrwurm, direkt nachdem der forsche Opener "Shoot Your Way Out" ganz im Sinne seines Titels das Gehör freigeschossen hat.

Mit schwerer und fett fusselnder Stoner-Gitarre macht das basslastige "Textbook People Teaser" munter weiter im Reigen des kraftvoll trockenen und recht klassisch klingenden Rocksounds. Manch Song auf Hypercarnivore steht nicht nur auf den starken Beinen echter Killerriffs, sondern wird zudem mittels Keyboard- und E-Soundeinlagen der Frontfrau bereichert. Deren Stimme duldet, trotz aller melodiösen Refrains, denen sie deutlich ihren Stempel aufdrückt, in keinster Weise Widerrede – obschon sie auch mal sanft kann, wenn sie denn möchte...
So ist auf den neun Songs des überaus dynamischen Albums – das übrigens nicht nur auf Anhieb den richtigen Nerv trifft, sondern mit jedem Durchlauf auch noch weiter wächst – druckvoll kreative Abwechslung mit gelegentlich ruhigen Passagen zum Durchatmen zu hören – sehr geil!!
Überzeugt euch selbst hier  mit der Live-Darbietung von "Superego"

WASTE A SAINT    Hypercarnivore

VÖ 22.04.22 / All Good Clean/Stickman

 

Des Weiteren empfehlenswert ist die kommende EP der Berliner Dog Dimension. Das Trio verbindet garagige Punk-Attitüde mit groovigen Heavy Riffs, zu welchen gar die in den 80er und 90er Jahren reichlich überstrapazierte Speed-Metal-Double-Bassdrum wieder Spaß macht und auf Rabies als echter Hinhörer eingeflochten ist. Ebenso prägnant thront die Stimme der Sängerin über den Songs, deren Timbre an Kim Gordon von Sonic Youth erinnert. Beim letzten Stück kommt gar schön-schräges Melvins-Flair hinzu, wenn mit elektronisch technoiden Melodielinien anstelle von Gitarrensoli experimentiert wird. Und beides wohlgemerkt ohne Stil oder Sound der erwähnten Bänds als genre-ähnliche Referenz zu postulieren. Dafür klingen Dog Dimension zu sehr dem Garagenpunk entsprungen.

Mit Rabies ist ein sehr gelunges, knackig kurzes Mini-Album gelungen, das sowohl auf einen Longplay wie Live-Begutachtung Lust macht. Zum selbst goutieren das Titelstück mit Video dazu – da

Dog Dimension    Rabies

VÖ 13.05.22 / Dogspeed Records/Broken Silence

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25.03.22

Hey!!

Nachdem ich in die beiden mir neulich zugesegelten, jeweils Ende April auf den Markt kommenden Alben zunächst kurz reingehört hatte, kramte ich erstmal den ollen Klassiker "In the Court of the Crimson King" raus. Ja, genau: King Crimson. Übrigens immer noch eine tolle Platte!! Beim jeweils zweiten Hören der Neuzugänge stelle ich dann fest, dass die beiden Alben, die ich gleich vorstellen werde, nicht nur grundlegend verschieden, sondern sich auch grundlegend ähnlich sind. Getroffen wird sich dabei beim Prog-Rock – aber eins nach dem anderen...

WHAT THE HELL ist das denn – denk ich gleich zu Beginn des ersten Träcks, "Rockets", kaum dass ich Kosmo Cure von Future Jesus & The Electric Lucifer im Player zum Drehen gebracht habe. Nicht nur, dass der Titel im derzeitigen Kontext aktuell unsäglicher Geschehnisse die Gedanken weg von Musik irren lässt, wenn man zurück ist, verwirrt auch der Sound, vor allem der fette Bass-Beat. Der klingt doch sehr stark nach den Neunziger-Techno-Punks von The Prodigy. Geil!!

Davon haben die vier aus dem Raum Köln-Düsseldorf offenbar in vollen Zügen eine Menge geatmet; und auch gleich von einer der nachfolgenden Elektro-Anarchisten, Daft Punk, an die insbesondere die befremdlich technisierten Stimmen denken lassen. Wen wunderts da noch, dass die Zukunftsjesusse als Home-Base im Hinterhof des Ex-Kraftwerkstudios hausen, auf die wohl sowieso die gesamte musikalische E-Technik zurückgeht. Doch damit nicht genug, gesellt sich zu den Power-Beats bald auch noch eine Hard-Rock-trifft-Prog-Rock-Gitarre dazu, mit Solo-Passagen wie auch Noise-Rock-Eskapaden, so dass ich mich beim Hören mal auf einen Rave und kurz danach, praktisch übergangslos, auf ein Konzert der Grateful Dead imaginieren kann.

Es ist also einiges geboten, was zugegebenermaßen nicht immer unanstrengend ist. Umso lohnenswerter, das ein oder andere Mal über die ganze Strecke durchzuhalten und sich von Kosmos zu Kosmos werfen zu lassen. Dieses Hin-und-Her-geworfen-sein verwundert wiederum wenig, wenn die instrumentale Besetzung zur Kenntnis genommen wird. Hier spielen nebst Synthies nämlich auch die drei klassischen Rockinstrumente Drums, Bass und Gitarre eine ebenso wichtige Rolle, wie die ganze Elektronik und Spielerei mit Sounds in deren scheinbar unendlichen Variationen...

Bis das Ding physisch vorhanden ist -> guck & hör HIER – "Different Wavelight"

Future Jesus & The Electric Lucifer    Kosmo Cure

VÖ 22.04.22 / DIY/Timezone

 

Für mein Empfinden deutlich entspannter geht es bei einem anderen Quartett, ebenfalls aus Köln und mit klassischem Rock-Werkzeug ausgestattet, zu; diese vier Männer tragen den verheißungsvollen Bändnamen Der neue Planet. Gekonnt und stilsicher schlängeln sich auf deren Zweitling Area Fifty-Fun instrumentale Melodien aus den Boxen; stilistisch sind die vier Songs dezent dem Prog-, stärker noch dem Postrock verbunden und in angenehm unaufgeregter, fast lakonischer Attitüde gehalten.

Dabei können Der neue Planet auch ziemlich hinlangen, wie etwa direkt zum Albumauftakt mit "Heavy Dream Prog". Hier läuft die Rhythmusgitarre recht gewichtig auf und gibt vom ersten Ton an eine gewisse Härte mit auf den Weg, ehe smooth jäzzig solierende Ausflüge der Lead-Gitarre sich zu fast fröhlichem Jubilieren hinreißen lassen, um sich dann wieder von einem sehr groovigen Riff erden zu lassen. Das macht richtig Spaß und wird mit zunehmenden Hören nicht minder interessant, insbesondere wenn sich zum großen Finale gegen Ende des fast viertelstündigen letzten Stücks einige Bläser langsam in den Gesamtsound einblenden, bis sie ein paar Takte lang den Klang prägnant dominieren, ehe die Gitarre den ohrwurmigen Schlusspunkt seht. Sehr geil!!

Guckt & hört DA unbedingt mal rein – das lohnt sich, auch wenn es derzeit noch keinen Stream des abschließenden Highlights "Das Gesicht des Königs" gibt...

Der neue Planet   Area Fifty-Fun

VÖ 22.04.22 / Tonzonen Records/Soulfood

Viel Spaß!!

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20.02.22

Heute darf ich frühlingshafte Grüße aus Norwegen ausrichten. Dort haben nämlich ein paar Musikanten das blaue Band des Lenz auf ein Album gebannt, passend zum Namen der Bänd: BEACHHEADS. Deren zweites Album, betitelt mit einer sehr schlüssigen II, lässt tatsächlich die düstere Winterlaune vergessen und serviert von den ersten Takten an erfrischend gute Laune.

Die kurzen, knackigen Songs sind tief verwurzelt in den R.E.M.-Neunzigern, mit einem ordentlichen Schuss der späten Achtziger versehen und werden durchweg mit loser Handbremse gespielt. Nach vorne gehende Power-Pop-Attitüde und eine versteckte Dosis Punkrock lassen die melodiösen Songs wesentlich leichtfüßiger klingen, als den härteren Sound von Kvelertak, wo drei der vier Beachheads hauptamtlich unterwegs sind – der Sänger der Strandköpfe ist dabei für den Merchandise bei Kvelertak zuständig.

Eine gelungene Wiederkehr des Indie-Pop präsentieren die Norweger auf ihrem Zweitwerk, das zu hören sich in jedem Fall lohnt...

Hier ein Link zur tollen ersten Single und einem sicheren Album-Highlight – "Change".

Enjoy!!

BEACHHEADS    II

VÖ 4.03.22 / Fysisk Format/PIAS

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29.01.22

Moin zusammen!!

Ein kleiner Nachtrag zu ISOCOPE - siehe einen sanften Scroll weiter unten - ist mir grad unter die Ohren gekommen: wired- sehr geil!!

Außerdem wurde ich die Tage noch auf ein weiteres Stück aufmerksam gemacht, das keinesfalls überhört werden sollte: Samavayo mit Afghan Sky - guck hier!!

Cheerz!!

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17.01.22

Hey!!

Lust auf frisch gepresste Leckereien?

Da hätte ich im noch immer bissl jungen Jahr gleich zwei Hinweise!!

Zunächst komme ich jedoch nicht umhin, auf den Song eines Künstlers hinzuweisen, der im vergangenen Jahr ein paar kleine Wellen geschlagen hat. Und gen Jahresende in diversen Fachkreisen ziemlich on top in den Listen steht. Aber guckt & hört selbst – es lohnt sich tatsächlich!! – hier lang zur gedeckten Kunstfreiheit mit Danger Dan...

Ziemlich aus der Zeit gefallen scheinen Silvershark. Deren in Bälde freizulassendes Album Burn to Boogie wirkt wie ein Sammelsurium aus Funk, Pop, Soul und Siebziger Discosound – Ilja Richter hätte seine Freude...

Mein Ding zwar ist's nicht, da ich jedoch keineswegs eine Geschmacksprofessur anstrebe, dafür aber uneingeschränkte Sympathie für schräge Vögel hege – macht Euch selbst ein Bild: Zuletzt war'n die ungefähr siebenköpfigen Silberhaie im Liebeszug unterwegs – zu sehen & hören da . Neulich haben sie dort noch einen drauf gesetzt.

Silvershark   Burn to Boogie

VÖ: 21.01.2022 / Noisolution

 

Mein erster musikalischer Hinhörer dieses Jahr entstammt den Federn des paritätisch besetzten gemischtgeschlechtlichen Berliner Quartetts Isoscope und deren Erstling ten pieces. Auch hier ist unschwer ein Sammelbecken unterschiedlicher Stile zu hören. Man könnte sagen, die Damen und Herren jetten durch ziemlich alles, was dereinst unter den heute anachronistischen Bezeichnungen Independent bis Alternative zusammengefasst werden könnte. Auf die undifferenzierte Schnelle zumindest...

Bei aufmerksamem Hören scheint die Philosophie des Post-Rock auf die Basis von Punkrock verlagert; die Kompositionen klingen wohlüberlegt, auch das Träcklisting des Albums. Der Einstiegssong gleicht einer unmissverständlichen Ansage, hüpft und zappelt zwei Minuten lang durch die Boxen und lässt sofort aufhorchen. Das folgende "Empty Plaza" überrascht mit einem Break etwa in der Mitte des Stücks und nimmt das bisherige Tempo fast abrupt raus; spätestens nach dem fünften Stück, "Wired", bin ich vollends verwirrt. Sehr geil!! Bis hier war bereits psychedelischer Punkrock zu hören, wie auch in Maßen düsterer Wave-Sound, klirrend schrammelnde Gitarren unterlegen den manchmal an Joy Division's Ian Curtis erinnernden Gesang, zwischendurch lassen auch die Stranglers mal grüßen.

Die zweite Hälfte der zehn Stücke beginnt mit härteren und vor allem rifflastigen Gitarren; jetzt flutet eine Prise Hardrock das Klangbild, das sich langsam hin zu Metal und Math-Rock bewegt. Der bisher recht punkig gestrichene Sound wird zunehmend metallisch gefärbt und im weiteren Verlauf gar mit industrial-mäßigen Anklängen sowie sanft per Gitarre eingeflochtenem Surf-Sound betupft. Den Berliner*innen ist mit ten pieces ein sehr stil- wie genreverbindender, manchmal verwirrender, mindestens aber irritierender Ritt gelungen, bei dem ich umso mehr die anhaltende Absenz von Live-Veranstaltungen vermisse...

Immerhin: Einen Vorgeschmack aufs Album gibts hier  – viel Spaß!!

ISOSCOPE  ten pieces

VÖ: 4.03.22 (CD) / 8.04.22 (LP) / Noisolution


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13.11.21


Etwa zeitgleich zum öffentlichen Erscheinen haben mich just zwei Alben erreicht, die in Kreativiät und Ideenreichtum recht ähnlich scheinen, sich im Sound jedoch deutlich unterscheiden. Mal wieder kommen beide aus Norwegen – leben da eigentlich ausschließlich Menschen, die Musik machen...?

Änywäy – der Einstieg ins Album der ersten der beiden heutigen Empfehlungen ist zunächst eindeutig auf klassischen Blues gebaut. Bald legen Thulsa Doom, eine seit über zwanzig Jahren aktive Bänd, aber noch manch andere stilistische Prägung nach.

Die Stimme des Sängers höre ich sofort sehr nah am Timbre von Robert Plant. Bei den härteren Gitarrenparts und der Dynamik mancher Passagen melden meine Trommelfelle schnell einen ins 21. Jahrhundert transferierten Led Zep-Sound. Doch im Lauf des freiheitsambitionierten Albums wird schnell klar, dass die Norweger ihr ziemlich eigenes Ding machen und werden der im Titel festgehaltenen Ambition Freedom künstlerisch mehr als gerecht. So gibts im Lauf des Albums poppig melodiöse Stücke mit country-esker Läpsteel im Hintergrund, immer wieder wird steintrockener Gitarren- und Basssound eingflochten, so dass ein Genre-Näme-Dropping fast unmöglich ist. Um die Musik dennoch einigermaßen kompakt zu beschreiben, würde ich die Musik des – überwiegend bärtigen – Quintetts einfach mal als progessiven Post-Blues bezeichnen – wenn es das gibt...

In jedem Fall ist das ein sehr geiles Album mit viel zu entdecken. Schade, dass ich die Bänd vor wenigen Jahren in Karlsruhe verpassen musste – hier zum damaligen Gastbericht.

Thulsa Doom    Ambition Freedom

VÖ: 12.11.21 / Drabant Music/Soulfood

Zum Reinhören guckt mal nach da

 

Wesentlich härter gehts beim Trio Kanaan zu. Die veröffentlichten soeben ihr viertes Studio-Album Earthbound. Wobei das gar nicht so sehr an die Erde angehaftet klingt. Zwar erklingen, nach einer etwa anderthalbminütigen "Prelude" sehr schwere Klänge, viel zu schwer zum Abheben, doch alsbald nimmt der erste Song eine Wendung, um sich dem Sog deutlich ungeerdeteren Sphären zuzuwenden. Während die Gitarrenriffs sehr stark an den Sound von schwerstgewichtigen Bänds wie etwa die Krupps erinnern, fließt nach manch Übergang eine Psychedelia ins Klangewand ein, die mich teils stark an den Sound eines ausufernden Chien d'Espace der großartigsten Bänd der Welt erinnern – also wenn hier nicht die Musik von Motorpsycho als Inspiration im Spiel ist, weiß ich auch nicht...

Auf voller Länge ist Earthbound, komplett instrumental gehalten, ein Album, das hörbar gekonnt zwischen Jäm und Komposition hin- und her pendelt. Großartig geeignet, um sich mal wieder richtig die Gehörgänge durchföhnen zu lassen!!

KANAAN    Earthbound

VÖ 12.11.21 / Jansen Records

Hier oder da  hin zum Reinhören – es lohnt sich, versprochen!!

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7.11.21


Drei Empfehlungen zur Erhellung der Vorweihnachtsdunkelkälte möchte ich euch keinsfalls vorenthalten. Zunächst hätte ich da von einer polnischen Bänd namens Desertrain zu erzählen – schon mal mit nettem kleinen Wortspiel im Namen...

Steck ich das silberne Scheibchen in den Player, gehts auf deren Debüt-Abum Grunge Locomotive mit "Desert Rain" ohne Umschweige – hoppla, Freud'scher Tippfehler or what? – es geht also ohne Umschweife sofort in den Seattle-Sound der Neunziger Prä-Millenium-Ära: unüberhörbar Soundgarden trifft Pearl Jam. Schwere Gitarren dominieren und es fegt stets auch ein Hauch Wüstenwind um die Ecke, während die vier Krakauer sehr entspannt und absolut kopfnickkompatibel grooven, auch gerne mal mit Wechseln im Tempo oder ruhigen Passagen zwischendurch überraschen.

Klickt also ruhig mal hier rein  oder auch da  um euch selbst ein akustisches Bild zu machen.

DESERTRAIN    Grunge Locomotive

VÖ 21.01.22 Grimond

 

Derweil taktet The Truth von der Church Of Mental Enlightment mit sanften Klavierklängen auf. Allerdings nicht lange, nach weniger als einer Minute brechen diese abrupt ab und es rotzt stattdessen eine punkig angehauchte Rockattitüde aus den Boxen. Nach wiederum etwa einer weiteren Minute schwenken die Leipziger dann um in proggig anmutenden Rock, um alsbald, vor allem mit der Lead-Gitarre, auf die Basis des Bluesrock zu gleiten – und dann faded der Opener einfach so aus, während ich grad echt gespannt bin, was da noch so passieren möge. Nun gut, ist ja ein Album und keine Single...

Das zweite Stück lebt insbesondere von einer bluesigen Harp, was erneut ein ganz anderes Flair um die Ohrmuscheln jucken lässt. Mit solchen und ähnlichen akustischen Irritationen rockt sich das Quartett auf Albumlänge durch das ungefähr letzte Drittel des vergangenen Jahrhunderts. Mal mit einer Reminiszenz an Black Sabbath, mal progpunkrockig, nie langweilig. Zugegeben, die Wahrheit hat sich mir nicht so ganz gleich gezeigt, es brauchte schon ein paar Durchläufe – aber irgendwann hab ich es dann auch verstanden. Überzeugt euch am besten selbst – vorzugsweise hier 

Church Of Mental Enlightment    The Truth

VÖ 3.12.21 Niffa Records

 

Wenig um Genres kümmert sich die heißeste Empfehlung der heutigen Trilogie: Daily Thompson, ein Trio, das ich hier schon mal irgendwann ans Herz gelegt hatte und eine Empfehlung, die ich an dieser Stelle gerne wiederhole. Denn deren Sound dürfte möglicherweise die größte Erfrischung im Bereich des harten Gitarrenrock sein, die mir seit Spidergawd zu Ohren gekommen ist. Und dabei kommen Gitarrist und Lead-Sänger Danny, Bassistin und Sängerin Mephi und Schlagzeuger Matthias gar nicht mal aus Trondheim, sondern aus Dortmund – einer Stadt, die eher bekannt ist für schwarz-gelbe Klamottenkombinationen, Rangeleien um eine aufgeblasene Lederkugel und Konkurrenzen aus süddeutschen Gefilden...

Anyway – es klingen sehr deutlich Stonerrock wie Grunge durch, ebenso zeitlos wie zeitgemäß interpretiert; passagenweise drängt ein gewisses Psychrockambiente nach vorne, am meisten aber scheint die Attitüde der guten alten Garage durch. Nur nicht in LoFi-Manier, sondern schwer und erhaben im Klangkleid. Mit God of Spinoza haben die drei aus dem Pott schlicht und einfach verdammt kreative Rockmusik am Start, zeigen sich im Sound ebenso variabel wie in der Härte des Spiels und zeigen mehrere Händchen für schön ausgewogenes Songwriting.

Mein Highlight: "Muaratic Acid", das sich auf knapp achteinhalb Minuten ganz gemächlich in den Raum schiebt, sich ausbreitet und schließlich vom Gehör zum Mark regelrecht durchfrisst – sehr geil!!
Dieses Trio hat offenbar einfach nur richtig großen Spaß am Musik machen und schafft es, diesen Spaß vom ersten Moment des Albums überspringen zu lassen. Mit solch trocken geerdetem Rock fühlt sich der novemberliche Nieselregen gleich deutlich staubiger an – ungefähr so ähnlich, wie die Zunge nach Genuss eines sanft torfigen Whisky...

Dafür noch zwei Must-Klicks: Hier  und da 

Daily Thompson   God of Spinoza

(VÖ 3.12.21 Noisolution / Soulfood)
 

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12.09.21
Zwei hoch interessante Alben sind mir neulich in den Orbit gesegelt, auf die ich hier aufmerksam machen möchte:

Zum Einen ist da ein Duo aus Italien. Zwei bisher unabhängig von einander agierende Kreativlinge taten sich zusammen, ihre Ideen und Stile zu verbinden. Und nein, mir waren beide bislang kein Begriff. Noch nicht mal in Italien war ich jemals gewesen...

Das Ergebnis dieser Kollaboration, Safari Station genannt, mutet an wie eine Reise durch Stile und Genres. Es treffen weltmusikmäßige Percussions auf funkige Bässe zu psychedelischen Keyboards, country-eske Gitarren verzieren 70er/80er-Elektroklänge und werden mit verhalltem Gesang einer sonor-kratzigen Stimme verwoben, die eigentlich mit jeder Lungenzelle den Blues atmet, nun jedoch den Song nach einem recht ausgefallenen Chanson französichen Stils klingen lässt.

Das Schöne an diesem akutischen Sammelsurium im besten Sinne ist, dass das Album an keiner Stelle überladen wirkt, sondern durchweg sehr entspannt klingt und sich beim Hören eine wahre Entdeckungslust ausbreitet – ja, halt wie auf einer Safari. Besonders toll finde ich natürlich die Momente, wo es gitarrenlastiger und psychedelisch wird, sehr geil!!

Reinklicken zum offiziellen Video des Albumopeners HIER


ANDREA VAN CLEEF & DIEGO „Deadman“ POTRON

Safari Station

Rivertale Prod. / VÖ: 22.10.21

 

Außerordentlich gut passend ist, danach gleich Speaking Of The Devil zu hören – nein, nicht von Ozzy, da fehlt doch schon mal das -ing nach dem Speak...

Hier handelt es sich um eine aus acht Personen bestehende Bänd aus Tel Aviv – ist das noch eine Bänd oder schon ein Kollektiv? Egal. Kern der Bänd ist ein Ehepaar, drum herum geschart sind sechs Musiker, die sich deutlich hörbar vor allem der 60er-Psychedelik verschrieben haben, diese mal experimentell, mal poppig, mal so zutiefst amerikanisch klingen lassen, als streiften sie gerade durch den Mittleren Westen. Auch dieses Album hält sehr viel Abwechslung und viele Entdeckungsmomente bereit, wobei als Basis deutlich der Rock auszumachen ist.

Natürlich sind beide Alben auch einzeln ausgezeichnet genießbar, aber mir hat der Sonntagvormittag mit dem Hören beider Werke nacheinander wirklich großen Spaß gemacht....

Auch bei Acid Moon and the Pregnant Sun lohnt es sich sehr, zumindest mal einen kleinen Happen zu hören – klick DA 

ACID MOON AND THE PREGNANT SUN

Speaking Of The devil

Tonzonen Records / VÖ: 15.10.21

 

Cheerz & viel Spaß damit!!

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7.08.21

Hey!!

Ziemlich gut passend zum gestern abend gehörten Sound der Hathors (sieh und hör da), flogen mir heute just noch Spiral Drive digital in die Hütte: Vielleicht mit nicht ganz so vielen Ecken und Kanten, wie die gestern abend live erlebte Bänd, dennoch ein hörenswert kräftiger Soundmix aus Gläm- und Hardrock der Siebziger – im Kleid eines gut gewaschenen 21st-century-Sound. Vielleicht gibts die ja auch bald mal live auf die Ohren, so lange hilft aber bestimmt das aktuelle Video – klick hier

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1.05.21

Ja! Auch harter bis härtester Rock kennt Ironie!!

Zumindest unterstelle ich diese der Leipziger Bänd Juke Cove, die in den kommenden Tagen ihr zweites Album Remedy veröffentlicht, mit welchem zumindest ein klein wenig für Linderung der konzertfreien Zeit gesorgt werden kann. Überwiegend instrumental stonern sich die drei durch die härteren Genres verschiedener Zeiten, nicht ohne den Blues dabei zu vernachlässigen. Knochentrocken gestaltet sich der Auftakt mit "Arise", bis zwischendurch eine gurgelnde Gesangspassage den Sound eines offenbar tiefseetauchenden Growlers aus den Boxen schiebt. Very amusing!! Doom-Death-Untergrund sagt Hallo!!

Die meisten Geschichten im Lauf der sechs Songs erzählt indes die Lead-Gitarre, mit ebenso schönem wie abwechslungsreichen Groove der Rhythmussektion und variierenden Vokaleinlagen – das macht richtig Spaß und ist eine dicke Empfehlung wert!!

Juke Cove   Remedy

Interstellar Smoke Records

Hört hier bei bändcämp, wo das gesamte Album ab 5. Mai erhältlich ist  und da mit Bildern bei juhtjuub

Cheerz!!


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1. April 2021

Hey!!

Zum Frühjahrseinlärmen ein paar formidable Tipps erwünscht? Here we go:

Auf dem polnischen Sammler-Label Interstellar Smoke Records gibts seit kürzlich eine sehr interessante Veröffentlichung einer Bänd namens OCCULT HAND ORDER. Das Quartett aus Lyon ist wohl schon länger aktiv und präsentiert jetzt seine erste Albumveröffentlichung. Starke Influenz auf deren harten Rock hatten sicherlich der Achtziger-Heavy-Sound und der steinige Wüsten-Rock. Und dafür benötigen die Musiker nicht mehr als Gitarre, Bass, Drums und Gesang für die fünf mit düsterem Melancholie-Touch aufgeladenen Stücke, denen ich beim Hören von The Chained, The Burned, The Wounded recht bald recht viel Black Sabbath-Verehrung unterstellen möchte. Mir gefällt das ziemlich gut. Reinhören lohnt sich, hier bei Bändcämp  und da bei juhtjuub.

OCCULT HAND ORDER The Chained, The Burned, The Wounded

Interstellar Smoke Records

 

The Pighounds aus Dortmund – was, da gibts auch Bänds...? – klingen wiederum so, als hätte der junge Tom Petty den Spätachtziger-Sound eines Alice Cooper mit seinem eigenen gekreuzt und einen dicken Schuss grungigen Garagensound der 90er dazu gegeben. Sehr geil, das!! Die beiden Songs des Duos, die ich bisher gehört habe, versprühen mit ihrem fetten Sound eine wohltuend mitreißende Frische. Unbedingt anhören und Fäuste in die Luft!!! Klick dort um "Milk & Honey" zu hören, die zweite Vorabsingle zum kommenden Album.

The Pighounds   Hilleboom

VÖ: 23.04.2021 Noisolution
 

Cheerz & Enjoy!!

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25. Januar 2021

Hey!!

Zum Häppier Lockdown hab ich heute zwei Hörhinweise anzubieten, die ich gerne ins Netz schubse – so es der gnädigsten Hör- und Leseschaft genehm ist:
Bis vor fünf Jahren trommelte ein gewisser Herr Kenneth Kapstad noch bei einer Bänd namens Motorpsycho. Zwischenzeitlich beschäftigt sich der gefühlt 8-armig trommelnde Derwisch mit manchem Projekt unterschiedlichster musikalischer Zuordnung – was er ja auch schon zuvor und während der Zeit in genannter Bänd tat.

Goat The Head

ist ein Quartett recht rauer Gangart, bei welchem er seit 2006 aktiv ist. Und da gibts nicht nur bei den Drums ziemlich was auf die Felle...
Mein Ding, geb ich gerne zu, ist das nicht, denn mein Hörempfinden lehnt insbesondere gesangsbezüglich growlenden Death Metal gänzlich ab. Es sei denn, das Growlen wäre lediglich in manche Passagen eingeflochten. Bei dauerhafter Variationslosigkeit klingt mir diese Art der Vokaldarbietung dann aber doch allzu stark nach blutigem Auswurf (Verzeihung ob der unhübschen Metapher...) und ist mir daher ungefähr so unerträglich wie, naja, Operngesang. Da ich jedoch weiß, dass Geschmäcker verschieden sind und der Gesamtsound wirklich sehr geil ist (außerdem sind die Videos lustig), biete ich zum Reinhören gerne mal ein Motörhead-Cover der Norweger an, hier auf jutjuub. Und natürlich darf ein quasi Ausblickvideo aufs kommende Album der Skandinavier nicht fehlen – guck da.

Und dann hätte ich noch eine andere Bänd, ebenfalls aus Norwegen, im Empfehlungsangebot. Die klingen wesentlich leichter bekömmliche, wenn ich auch deren Bändnamen wiederum ziemlich schrecklich finde und der mich zu obiger Metapher getrieben hat:

Heave Blood & Die

Ja, guckt ruhig mal beim leo-dictionary oder so, was das übersetzt heißt. Aber Sprachkritik ist heute nicht das Thema und klanglich ist dies Sextett dann doch deutlich anders verortet, als der Name vermuten ließe. Zwar werden ältere Veröffentlichungen der – ebenfalls in Norwegen beheimateten – ebenfalls dem Sludge oder Death Metal zugerechnet, beim kommenden Album "Post People" fiel mir aber erstmal Verwandtschaft zum 80er-Jahre Joy Division-Wavesound ein. Nicht ganz so unterkühlt und natürlich sehr zeitgemäß mit unterschiedlichsten Einflüssen. Hört am besten selber rein, mir gefällts recht gut – go there .

Cheerz + viel Spaß!!

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16.01.2021

Hey!!

Ich weiß nicht, ob ich schon mal auf folgende Bänd hingewiesen habe, vermutlich nicht, bei den wenigen Posts, die hier seit geraumer Zeit gibt... i will häng my head low....

Jetzt aber drängt es mich geradezu

24/7 Diva Heaven

und deren Song "Lollipop" wärmstens zu empfehlen (Link ist unten). Die drei Musizierenden legen mit Gitarre, Bass und Schlagzeug einen ziemlich fetten Sound zum ein- bis dreivokaligen Gesang aus. Stilistisch fügen sie hart rockende, öfter punk- und auch mal wave-angehauchte Stücke kunstvoll gekonnt zusammen. Großartig!!

Im März kommt das Debüt-Album 'Stress' in die Läden, das ich hiermit ausdrücklich an die Herzen legen möchte. Genauso wie das Video zum oben erwähnten Song - guck hier

Cheers und enjoy!!

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19.08.20

Hallo zusammen!!

Es sind die letzten Wochen und Monate einige Dinge liegen geblieben. Darunter Tonträger und Schreibvorsätze. Daher mache ich hier und heute eine kleine Aufarbeitung, die für Euch ein paar Tipps parat hält...
Here we go:

Kaskadeur

ist eine Bänd aus Potsdam, die früher mal Stonehenge hieß. Weshalb das Quartett sich umbenannt hat, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ist dass die schön treibenden Heavy-Rock mit poppigen Prog-Einflüssen spielen, deren Sound mich hin und wieder sacht an die guten alten Sparta-Alben erinnert. Nur mit nicht so viel trauriger Wut im Bauch, wie die Herren Ex-At The Drive In. Neugierig? Dann guck mal hier das Video zum am 25. September auf LP, CD und digital erscheinenden Album.

Iguana

kommen aus Chemnitz und spielen melodiösen Psychrock, der sich ausgezeichnet eignet, die Seele während strange times baumeln und sich an wärmende Klänge schmiegen zu lassen.
Interessiert? Dann schau da

Circus Electric

veröffentlichen am 21. August ihr selbstbetiteltes Debüt-Album und klingen dabei wie die jungen Deep Purple wohl im 21. Jahrhundert klingen würden. Erfrischender, das Hirn aufmöbelnder Power-Rock mit immer wieder aufblitzendem Pop-Appeal. Lust auf ein Häppchen davon? Probier dort


Bladed

wiederum sind etwas außerhalb des rockigen Rahmens der anderen drei heutigen Empfehlungen positioniert. Bladed ist schon mal keine Bänd im gängigen oder herkömmlichen Sinne, sondern ein Soloprojekt der Sängerin Anita Kaasbøll aus Trondheim. Ihre Musik ist im weitesten Sinne Pop, obwohl sie sich kaum konkret zuordnen lässt. Genau das macht den Reiz der neun Stücke auf ihrem am 28. August erscheinenden Album The Ballad of the Hammer and the Nail aus. Da klingt die Dame mal mysteriös wie bei "Mystery" – Auftaktsong und Vorab-Single-Veröffentlichung. Oder dreampoppig, wie beim darauf folgenden "Odysseus on the Beach". Oder – bei "I Want More" – wie Chan Marshall von Cat Power. Hier klingt der Titel zwar wie bereits viele andere zuvor, doch deckt der Song eine erhebliche Bandbreite nicht nur an Stimme, sondern auch an musikalischem Geschehen hinter der Stimme ab. Überhaupt klingen die meisten Songs nach vielen Experimenten, insbesondere der Wirkung von Verknüpfungen der Stimme mit den Instrumenten sowie der Stimme als Instrument. Nimmt man sich ein wenig Zeit, gibt's bis zum das Album beschließenden Titelsong richtig viel zu entdecken. Daher:
Unbedingt hier reinhören!!

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21.05.20
Moin!

Der hohe Norden meldet sich mit einem Album unter Beteiligung eines hier seit geraumer Zeit ebenso bekannten wie geschätzten Künstlers zurück: Mr. Per Borten.

Moving Oos nennt sich die eher Kollektiv denn Bänd zu nennende Gruppe, die bisweilen bis zu acht Mitwirkende zählt. Auf "Made From Sin", das am 26. Juni 2020 in die Läden kommt und seit März digital erhältlich ist, verdingt sich Herr Borten vermehrt an der Gitarre, nicht ohne gänzlich auf Gesang zu verzichten. Zugegeben, ein klein wenig tue ich mich schwer mit dem Stilmix, weil mir häufig zu sehr die soulig-funkigen Klänge hervorragen, während rockige Straightness das Nachsehen hat. Interessant wirds für meinen Geschmack erst ab dem vierten Stück, "Two Times More", einem Song aus der Feder Borten's und ursprünglich kreiert für dessen frühere Bänd Cadillac, hier als quasi Remake überarbeitet. Der Titelsong, der die digital imaginäre B-Seite eröffnet, ist wiederum ein altes Moving Oos-Stück, welches auf Spidergawd's zweitem Album zu finden ist und nun irgendwie zurückgeholt wurde. Für mich ist dies der beste, weil treibendste Song auf diesem Album. Obwohl mir die rauhere, kraftvoll rockende Spidergawd-Version weitaus mehr zusagt. Ziemlich gut gefällt mir außerdem das letzte Stück, "Sundown Harbor", das auf großartige Weise die Atmosphäre von Stilen verbindet, sodass ich diesen kurzweiligen, mit Piano eingeleiteten Fünfeinhalbminüter als einen rockigen Soul-Pop-Song mit Best-of-different-Worlds-Feeling bezeichnen würde.

Trotzdem mir diese Klänge in der Tat etwas Gewöhnung und vor allem ein Verlassen eigener Assoziationen abfordern (und mich zudem das Songwriting nicht so richtig mitnimmt), ist dieses vierte Album, das Moving Oos nach längerer Pause nun in die Welt entlassen, durchaus hörenswert – auf dass ich hier gerne mit einem Link zur Selbstüberzeugung schließe: check it out - HIER

Moving Oos   "Made From Sin"

(Veröffentlichung: LP/CD 26.06.20 / Crispin Glover/Stickman)

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3.12.19
Hey Folks!!

Zeit mal wieder für ein paar kurze Neuigkeiten, was?

Da wäre zu Beginn der heutigen Lektion endlich das bereits im August diesen Jahres erschienene Album einer formidablen Trondheimer Bänd zu erwähnen:

Sugarfoot   In the Clearing (VÖ: 23.08.19 / Crispin Glover Records)

Es hat mich bei diesem Album doch ein wenig Zeit gekostet, mich reinzuhören. Als wäre die akustische Zündschnur ziemlich lang und irgendwie verknotet. Die Platte beginnt mit dem Opener "Changing Times" überraschend glatt und fast gediegen, ehe in der Mitte des Songs Keyboard-Sounds ertönen, die plötzlich nach einer Mischung aus Deep Purple und The Doors klingen. Kontrapunktisch dazu sind immer wieder blumige dub-dub-duuu-Gesänge eingeflochten. Erstmal also Irritation. Danach kommt eine äußerst sanfte Ballade – in dieser Abfolge des Einstiegs ist das zunächst maximal verwirrend für meine Ohren!! So wurde ich dann das erste Mal etwas entwirrt, als zu Beginn der B-Seite "The House on the Hill" erklang, mit dessen erfrischenden Auftaktworten It's allright, if you hate me... (Meinen die mich???). Doch beim vorletzten Song, "Original Sin", fand ich schließlich auch die von mir so geschätzte Folk-Psychedelik der Bänd wieder – lange Rede kurzes Fazit: Eigentlich klingen Sugarfoot wie gewohnt, dabei aber ganz anders als sonst!!?

Na gut, dann hol ich doch weiter aus: Sugarfoot haben mit In the Clearing ein Album hingelegt, das songorientierter erscheint und auf eine mysteriöse Weise etwas poppiger und wohlgefälliger klingt, als die Vorgänger. Offenbar ist der Titel des Openers Programm des gewissermaßen auf Reinigung Hinweisens im Albumtitel...?!?! Nach einigen Durchläufen entfaltet sich das Werk mehr und mehr. Es scheint sich langsam zu öffnen und wird mit der Zeit zu einem echten Entdeckungstrip, der mit wirklich jedem Hören wächst. Möglicherweise ist das so eine Platte, die zu Anfang eben nicht so richtig zünden will, deren Feuer dann aber gar nicht mehr auszukriegen ist. Die anfängliche Verwirrung war ohrenscheinlich schlicht dem Verlangen nach Erfüllung eigener Erwartungen geschuldet.... Und spätestens, aber allerspätestens beim abschließenden "Foggy Town" explodiert die Kreativität des Quintetts und es wird immer klarer und deutlicher: In the Clearing ist das bis dato wohl beste Album der Norweger!!


Macht euch selbst ein Bild hier in Zuckerfußens Bändcämp. Und wer Glück hat, kann noch ein solch wunderhübsches Exemplar auf klar-marmoriertem Vinyl – mit komplett durchsichtiger Bonus-Single – ergattern: guck hier. Es lohnt sich!!


Daneben gibts – erst vor wenigen Tagen aus Tonträgerpressen auf den Markt entlassen – das Zweitwerk von Vug aus Berlin. Die knüpfen mit ihrem Seventies-Heavy-Blues-Rock auf Onyx ziemlich nahtlos an ihr Debüt-Album* an – ohne mich diesmal allerdings so richtig vom Hocker reißen zu können. Obwohl die Single "Easy" – hier zu hören – schon recht geil ist!! Naja, vielleicht wirds ja noch. Hörts euch selber mal an, ich übe ja schließlich keine Geschmacksdiktatur aus...

VUG Onyx (Vö: 29.11.19 / Noisolution)

* siehe Eintrag weiter unten vom 3.03.2018


Ganz aktuell hab ich noch ein neues Video von Coogans Bluff im virtuellen Angebot – check it dort out

Ein schöner Vorgeschmack auf das am 24. Januar erscheinende Album der post-progressiven Retrorocker. Ganz hab ich das Album noch nicht gehört, aber neben der Single sind die beiden letzten Stücke auf Metronopolis (großartiger Albumtitel!!) richtig geil: "The Turn I" und "The Turn II". Tolle Dynamik, sich langsam entwickelnd, zunächst getragen von steinigen Gitarren und erzählenden Bläsern. Anstatt eines Breaks endet Teil I nach einigen musikalischen Gourmet-Minuten und es beginnt der zweite Teil mit percussiv und von Posaune unterlegtem Gesang, um sich sodann im weiteren Verlauf in einen zarten Hauch von Bombast zu steigern; nur, um dann am Ende fast unvermittelt zu versickern – das zwingt einen fast schon, es sofort noch einmal zu hören!! Ziemlich geil, dieses Stück, das offiziell eigentlich zwei sind...


Und falls ihr schon 'nen Kalender fürs näxte Jahr habt: Am 13.03.2020 ist diese live unbedingt empfehlenswerte Combo in Stuttgart im Goldmarks zu Gast und am 28.03.2020 in good old Frankfurt/Main in The Cave.

Coogans Bluff Metronopolis (VÖ: 24.01.2010 / Noisolution)

Mehr Tourdaten gibs da
Cheerz + viel Spaß beim Entdecken eures neuen heißen Scheißes!!

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12.08.19

Do you like Punkrock?

Wer diese schlichte Frage mit 'Yes, Baby, yes!!" beantworten kann, sollte sich mal The Chats zu Ohren führen. Die drei Australier klingen sehr angenehm nach very british classic Rotzpunk. Ziemlich geil das!!

Auf Wunsch auch mit Visualisierung - geh mal da hin.

Wünsche viel Spaß damit!!

 

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9.05.19


Tach mit'nander!!


Ganz schön schweres Geschütz strömt bei mir grad in Form von Schallwellen via Lautsprecherboxen durch die Räumlichkeiten:

CALMA

nennt sich das für das akustische Steingitarreschmeißen verantwortliche Quartett; die vier Männer mit Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang leben im Hamburg und ihre Ende März veröffentlichte LP nennt sich Black Jesus and White Lines - was auch immer das bedeuten möge...

Jedenfalls ist Black Jesus and White Lines eine Einladung an alle Hörwilligen, sich von den sechs Songs zwischen fünf und neuneinhalb Minuten Laufzeit, die sich zumeist gemäßigter Geschwindigkeit zwischen schweren Riffs, Melodien und Feedbacksounds, ruhigeren Passagen und dramatisch beladenen Soundfluten bewegen, mitnehmen zu lassen. Dabei kommen mir immer mal wieder Klänge von Bänds wie Soundgarden und Temple of the Dog, Kyuss oder Black Sabbath in den Sinn. Kein Wunder, denn der Sound von CALMA hat so ziemlich einiges der klanglichen Attitüde genannter Bänds; gelegentlich außerdem ausgestattet mit düster-drohenden Dröhngebärden, die Sunn O))) grüßen lassen...
 

Den Songs fügt die Bänd hin und wieder diverse Geräuschkulissen voran oder hinzu, akustische Schnappschüsse panisch erregt sprechender Menschen etwa, oder mit komprimierter Stimme gesprochene Passagen, wie das manche Post-Rock-Bänds auch gerne praktizieren.

Wer also Lust auf ein richtig gut gewaschenes Gitarrenbrett hat, nehme sich meinen hiesigen Tanz zur Calma'schen Musikarchitektur Black Jesus and White Lines als Empfehlung zu Stoner-Herzen und werfe mindestens mal ein Ohr drauf. Besser mehrere - es lohnt sich!!


CALMA  Black Jesus and White Lines (VÖ 29.03.2019)


Zum Reinhören hierhin

Enjoy!!


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23.04.19

Hey!!

Auch hier mal wieder was Neues:

Mein Ding isses zwar nicht sooo ganz, ich bin ja nicht der ultimative Geschmacksgott: Little Villains, gegründet seinerzeit vom Ex-Motörhead-Drummer Philthy Animal Taylor, haben soeben ihr Debut-Album 'Philthy Lies' veröffentlicht und spielen ein paar Gigs hierzulande. Wenn euch straighter Rock interessiert, dann guckt-hört-klickt doch mal nach hier und/oder geht doch gleich auf'n Konzert der Bänd:

26.04.2019 – DE Mannheim, 7ER

27.04.2019 – DE Osnabrueck, Dirty Dancing

28.04.2019 – DE Berlin, Toast Hawaii

30.04.2019 – DE Rodewisch, Ars Vitae

01.05.2019 – AT Salzburg, Rockhouse

08.05.2019 – DE Nürnberg, Kunstverein

09.05.2019 – DE Passau, Zauberberg

11.05.2019 – DE Arnstadt, Rockjungfer

Cheers + viel Spaß!!

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26.01.19

Hey!!

Was mir vor Wochen in die Hütte flog, sich dann aber versteckt hielt:


Ananda Mida Cathodnatius
(VÖ: 26.01.19 / Go Down Records/Vincebus Eruptum)

Ananda Mida ist weniger ein feste Bänd, sondern vielmehr ein Kollektiv, die sich für ihr aktuelles Werk Cathodnatius den Sänger und Songwriter Conny Ochs an Bord geholt haben. Wie Bänd- und Albumtitel erscheint auch die Musik zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Lässt man sich aber darauf ein, entwickeln die fünf Songs in einer knappen dreiviertel Stunde verschiedenste Klangbilder. Psych-lärmige Intermezzos verbinden Strophe-Refrain-Passagen, Prog-Rock trifft Art-Rock, klingt manchmal mysteriös, während die sehr präsente, ebenfalls gewöhnungsbedürftige Stimme, durchweg für Bodenhaftung sorgt. So lässt sich der Opener, das achtminütige "The Pilot", gute anderthalb Minuten Zeit, bis der Song mit dem Einstieg des Sängers richtig beginnt.
Sehr schön auch der kurze Ausflug ins (fast) klassische Songwritertum mit "Out of the Blue", ehe der klassische Prog-Vierteiler "Doom and the Medicine Man" mit auf eine längere Reise nimmt. Kurz: Ein sehr empfehlenswertes Album!!

Es lohnt wirklich, hier mal reinzuhören!!

Und - so ganz nebenbei - ist auch ein Häppchen des Sängers einen Versuch wert - klick da

Viel Spaß!!

***

8.12.18

Hey Ho!!

Jawohl, plötzlich und fast unerwartet steht mal wieder Weihnachten vor der Tür - und wer gerne Klangwelten verschenkt, darf sich hier Ideen holen:

Zunächst wäre da das Live-Album von SOUP zu nennen. Die Norweger aus Trondheim, die ich vor einiger Zeit bereits auf dieser Entschleunigungsseite vorgestellt habe und die u. a. vor ein paar Jahren mit Spidergawd auf Tour waren, veröffentlichten soeben LIVE CUTS. Aufgenommen während ihrer 2017/18er Tour beglücken sie die Trommelfelle mit fünf elegischen, postrockigen Stücken. In schöner Dynamik geben sich hier, äußerst stimmig und ganz genretypisch, ruhige, melancholisch angehauchte Passagen mit brachialen Gewittern der Gitarren steten Wechselspielen hin. Dabei klingt die Musik dieser Bänd mit dem etwas merkwürdigen Namen angenehm unaufdringlich. Es kann sich beim Hören zurückgelehnt und konzentriert zugehört werden, gleichzeitig funktioniert der Sound auch hervorragend als Soundträck etwa zur Lektüre eines Buches. LIVE CUTS wirkt in der Tat wie eine wärmende Wolldecke, die vor dem herbstlichen Schmuddelwetter schützt und dennoch zu gegebener Zeit ein gewisses Maß angebrachter Aufmerksamkeit einzufordern weiß...
Eine Kostprobe des Sounds gibts hier

SOUP LIVE CUTS (VÖ: 30.11.18 / Crispin Glover/Stickman)

 

Außerdem hätte ich das Album einer weiteren norwegischen Musikerin aus Oslo zu empfehlen:

Hilma Nikolaisen veröffentlicht mit Mjusic ein Album, welches sich als Schmelztiegel unterschiedlichster Klangeinflüsse beschreiben lässt. Vom garagigen Sixties-Pop über Schrammelgitarren bis hin zum Dreampop ist beim Zweitwerk der Mittdreißigerin, die bereits über viele Jahre hinweg in diversen Untergrundbänds aktiv war, so mancher Stil ausfindig zu machen. Dennoch klingt das Werk längst nicht nach bloßer Beliebigkeit, sondern vielmehr wie aus einem einzigen, vielfarbigen Guss mit diversen Schattierungen. Balladeske Stücke lösen Rocker ab, ausschweifende Psychedelik ertönt zwischen träumerisch verspielten, dezent hymnisch angefärbten Songs. Dabei hält der Gesang der Dame über das gesamte Werk hinweg eine ganz eigene Dynamik aufrecht und das Album überzeugt nicht zuletzt durch verschiedentliche Facetten ihrer stimmlichen Ausstrahlung - sehr schön das!!
Für einen eigenen Eindruck guck hier

Hilma Nikolaisen Mjusic (VÖ: 30.11.18 / Fysisk Format)

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10.05.2018


Mother Trudy s/t (VÖ 27.04.2018 / Division Records/Stickman/Soulfood)


Die ersten Klänge des selbstbetitelten Debüt-Albums von Mother Trudy lassen direkt und unweigerlich an Iron Maiden denken. Und das ist weder der einzige Moment, noch die einzige Referenzbänd, wo beim Hören Erinnerungen an längst vergangene Jahrzehnte wach werden, die offenbar noch lange nicht verblichen sind. Das ganze Album beruht deutlich hörbar auf Inspiration aus den Siebzigern und Achtzigern. Dabei schafft es der Vierer aus Oslo spielend, den Glämrock von Slade mit sehr klassischen Metal-Riffs zu vergeschwistern, so dass das Album trotz seiner - ich nenn's mal Retrovertiertheit - überraschend frisch klingt. Hier macht eine Bänd mit hörbarem Spaß und gänzlich unverkrampft genau das, worauf sie Lust hat. Es sollte sich demnach für all jene lohnen, die Vorlieben für straighten Hardrock mit schicken Gesangsmelodien und knackigen Gitarrensoli pflegen, hierauf ein aufmerksames Ohr zu haben. Die Wegweiser für das Ohr seien hier und da angeboten.


Etwas komplizierter geht's bei Black Moon Circle zu, deren Neuling Psychedelic Spacelord in Kürze in ein paar Läden stehen wird. Für mich willkommener Anlass, hierauf etwas ausführlicher einzugehen. Und zwar dort

Cheers!!

*           *           *

3.03.18


Es ist mal wieder an der Zeit, auf kommende Releases aufmerksam zu machen. Da wäre zunächst eine Bänd aus Norwegen zu nennen: Lonely Kamel.
Ja. Mit K.
Deren am 23. März 2018 erscheinendes, mittlerweile fünftes Album (veröffentlicht via Stickman Records) strotzt nur so vor steinigen Pfaden, auf welchen das Höckertier einsam wandelt. So geht's auf Death's-Head Hawkmoth nach einem blechernen Gongschlag und einer kurzen Leadgitarre alsbald mit trockenen Gitarrenriffs los. Schöner Einstieg, bevor der Groove einsetzt und die Bänd so richtig loslegt. In der Folge biegt das Kamel immer mal wieder gerne in Pfade ein, die auf ihrem Weg kaum etwas auslassen zwischen groovendem Bluesrock, hin und wieder von psychedelischem Wind getragenen Ausflügen der Leadgitarre und der steten Einbettung in trockenem Stonersound. Und wie es sich gehört, kommt das Highlight zum Schluss: "The Day I'm Gone" fasst eigentlich nochmal alles zusammen, was bisher auf dem Album glänzen konnte und bleibt auch nach Verklingen der CD gerne noch ein Weilchen im Ohr hängen. Coole Platte, hör ich grad ziemlich gerne und häufig! Empfehlung!!
Falls sich jemand selbst überzeugen möchte - hör da!

 

Als durchaus schöne Ergänzung hierzu erreichte mich soeben das Debüt einer berlinerisch-amerikanischen Bänd namens VUG. Noisolution nahm sich dieses Quartetts an, die auf dem selbstbetitelten Album gleich von Anfang an ziemlich unprätentiös die harten Variationen des 70er-Jahre-Rock aus den Boxen wehen lassen. Sofort nach Einsetzen des Gesangs sticht ins Ohr, dass die Stimme des Sängers ganz schön nah am Timbre eines gewissen Herrn Hendrix wandelt. So mutet das Album tatsächlich immer wieder wie eine schicke kleine Zeitreise an, wenn sich nach bluesigen Passagen hardrock- und metal-affine Gitarrenmelodien Marke Iron Maiden & Co. in die Songs einfügen, als könnte da gar nix anderes hingehören...

Zugegeben, ich habe VUG jetzt exakt ein einziges Mal gehört und kann somit exakt einen ersten Eindruck beschreiben, der sicherlich nicht der gesamten Dynamik des Albums gerecht werden kann. Dieser Eindruck hinterlässt aber in jedem Fall das Gefühl, dass das sicherlich nicht das einzige Mal bleiben wird, die Scheibe in den Player zu schieben. Und während mich das gespenstische, gesichtslose Wesen auf dem grau-schwarz gehaltenen Cover zum abschließenden, fast balladesken Titelträck augenlos durchdringend anstarrt, habe ich für Euch noch nen Link zum Reinhören ins am 13. April 2018 das Licht der Welt erblickende Werk - hör hier.

Cheers + Viel Spaß!!

(Achja, Visions, das Fachblatt für harte Gitarrenmusik sieht VUG als einen von 7 vielversprechenden Newcomern für 2018 - falls Ihr also der Fachpresse mehr vertrauen möchtet als meiner sub-objektiven Wenigkeit oder einfach noch eine zweite Meinung braucht --- aaaaber: finden müsst Ihr den Artikel dann schon selbst, harrharr ...)


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19.12.17


Hey Folks!!

Heute hab' ich einen Hinweis auf eine Bänd, die ich vor einigen Jahren im Freiburger Slow Club live sehen durfte. Bei jener Tour damals fiel der Sänger wegen Krankheit aus, ob die Bänd das gespielte Set angepasst hat, weiß ich nicht; ich weiß aber sehr wohl, dass ich ziemlich positive Erinnerungen an den Auftritt habe. Ein Auszug aus dem damaligen Bericht gefällig? Here we go:
"Geerdet rollender Bass und wuchtiger Schlagzeugsound trieben unermüdlich an, eine Posaune sowie ein Saxophon übernahmen melodiöse und erzählende Anteile, die Gitarre untermalte das Ganze mal trocken Stoner-like rockend oder unter psychedelischem Hall mitredend - je nach Bedarf. Die Stücke waren häufig als vorwiegend instrumentale Epen aufgebaut, vereinzelt gab es immer mal wieder kraftvollen Lead-Gesang seitens des Bassisten, hin und wieder, in Pausen der Bläser, flochten jene auch mal sanfte vokale Chöre ein. Die Bänd brachte das Kunst

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